












Ich in CZ/Dolni

Ich kletter im Frankenjura an der "Marinthaler Wand" "Ab durch die Mitte"

Marten In "Ab durch die Mitte"
mit Johannes Preuß
Hallo allerseits,
nachdem ich lang nichts mehr von mir hören lies, dachte ich, ich berichte wenigstens über die letzten paar Wochen.
Da wir ja im August eine Europareise machen, habe ich die Zeit vom ende des Zivildienstes bis ende Juli als Praktikant im "Krankenhaus Neustadt" am "Weißen Hirsch" weiterhin auf der Intensivstation gearbeitet. Die Wochenenden waren ich natürlich wie immer draußen klettern. So kletterte ich in Sachsen meine ersten 10a´s, wie zb. am "Thürmsdorfer Stein" "Ausklang", am "Kleinen Bärenhorn" "Enthrophie" oder am "Drachenkopf" "Pfeilerwand". Außerdem waren wir auch noch im Frankenjura wo ich an der "Großen Wacht" die "Fahrkarte" 9-/9 kletterte und ein neues Projekt "Caveman" 9/9+ fand in dem ich lange drin rum bouldern musste bis mir die Einzelzüge am Einstieg letztendlich gelangen. Dann waren wir noch an der "Soranger Wand" wo ich "Massaker" 9 projektierte und am 5.Haken (vorletzter Haken) wegen einem nassen Griff abfiel.
Zur Zeit räumen wir die Wohnung aus und müssen alles noch streichen.
Ende Juli kommt Marten nach Dresden und wir müssen die Zeit bis Christian fertig mit seiner Lehre ist noch hier in der nähe verbringen. Geplant ist noch 2 Tage ins CZ Elbtal/Niedergrund klettern zu gehen. Dann werden wir nochmals ins Frankenjura fahren und ich hoffe mir gelingen noch meine 3 Projekte, "Caveman", "Massaker" und "Laurin".
Ich hoffe ich finde vor unserem Jahr nochmal Zeit um einen Bericht über erfolge oder misserfolge zu schreiben.
bis dahin Jo
Am Mittwoch war mein letzter Zivi-Tag und somit setzten wir uns am Abend alle miteinander hin und es gab Pizza zum Abendbrot. Da ich jetzt ein bischen Zeit hatte, fuhren wir am Donnerstag und Freitag mit Marten und Jonas nach Dolni. Eigentlich war geplant an die "Sizilianische Wand" zu gehen, da Marten sein Projekt "Bezzubý Yuchen" klettern wollte. Allerdings fuhr in Dolni die Fähre wegen Hochwassers nicht, also versuchten wir es über "Decin" und als wir ca 7 km vorm Ziel waren und es 16 Uhr war, kam eine Brücke die nur 2,50m hoch war, allerdings das Auto in dem wir fuhren war 2,80m. Somit entschieden wir wieder umzudrehen und auf der anderen Elbseite zu klettern. Wir fuhren zum Belvedere, Parkten und "rannten" zum "Spiegel" um uns in der Tour "Teufelssoße" aufzuwärmen. Als nächstes versuchte ich am "Thron" die Kante "Putzer Victor" die mir leider nicht os gelang und ich aber auch keine lust hatte nochmals einzusteigen. Jetzt waren die anderen beiden an der Reihe und versuchten sich in "Letzte Reliquie".
Am nächsten morgen schliefen wir aus und Versuchten uns alle nochmal in "Letzte Reliquie",welche wir zum Schluss ganz gut ausgebouldert bekamen, allerdings waren zu schlechte Bedingungen (regen, warm und Nebel) um RP versuche zu machen.
22.-24.05. (Samstag Früh bis Montag Abend)
diesmal fuhr fuhr ich bei Tobias Lattner und Frank Effenhauser mit, wir fuhren wie mit Marten Knobloch und Jonas Hüllsieck besprochen an die "Ankatalwand". Ich kletterte "Café au lait" und "Computerspiele" os, die anderen Routen waren leider teilweise oder komplett nass, so das wir beschlossen ca 1km weiter zum "Roten Fels" zu Fahren. Dort kletterten wir noch einige leichtere Routen und gegen 17 Uhr stießen Marten und Jonas zu uns. Sie kletterten bis es dunkel war und wir stellten uns in der Nähe auf einen Parkplatz am Bach um zu Nächtigen.
Am Sonntag fuhren wir zur "Betzensteiner Sportkletterwand" wo wir die Routen "Abstauber", "Chalking heads" 7a+, "Teststrecke" 7a+, und "Anarchodach" 7a+ kletterten. Gegen frühen Nachmittag waren wir da fertig und machten uns noch auf zu den "Marientaler Wänden". Marten versuchte wiedereinmal "Ab durch die Mitte" 7c und bekam diese Route ganz gut ausgebouldert, dann gingen wir in die oberen Sektoren und Jonas und ich versuchten uns in "Leftfield" 8a welche Jonas ganz gut hinbekam, ich allerdings keinen Stich sah. Zum Abendbrot gab es Nudeln mit Pesto und da wir noch Kletterer aus Innsbruck trafen stzten wir uns noch am Feuer zusammen.
Den Montag Morgen schliefen wir bis 10.30 Uhr, frühstückten noch gemütlich und machten uns gegen Mittag nochmals zur "Marientaler Wand" auf, diesmal gelang Marten endlich "Ab durch die Mitte" 7c, Jonas versuchte nochmals "Leftfield" 8a, musste dann aber abbauen weil er keine Haut mehr auf den Fingern hatte. Gegen 18 Uhr fuhren wir wieder nach Dresden.
12.-16.05. (Mittwoch Abend bis Sonntag Abend)
wiedereinmal fuhr Lisa, Christian und ich abends los und kamen am späten Abend an.Da es am Freitag wie aus Gießkannen regnete ging ich mit Christian zur "Illafelder Grotte" um die Route "Ringbandschoner" 8a auszubouldern, die allerdings ziemlich nass war und ich mit Müh und Not zum letzten Haken kam. 18 Uhr holten wir die Jule die mit Mitfahrgelegenheit von Jena aus anreiste an der Autobahn ab, da es immernoch regnete beschlossen wir nach Leutzdorf zu fahren um dort zu Nächtigen.
Samstag ging es an die Schlossbergwand, weil wir hörten das es da nach Regen lange trocken bleiben soll. Wir wärmten uns auf und Christian und ich versuchten uns in der Tour "Hochspannung" 8a in der wir allerdings beide nicht sehr weit kamen, da wir den "Trick" dieses boulders nicht erkannten. Also bauten wir die Route wieder ab, und die Jule war am zug, sie kletterte "Fight Graffiti"6a+ und fiel leider am letzten Haken, 10 min später ging sie nochmal in die Tour und kletterte sie RP.
Mittlerweile war die Tour "Liebe ohne Chance" 7c frei so das ich sie os versuchte, mich allerdings verkletterte und leider am 2. Haken fiel, nun hängte ich noch die Exen hoch und Christian lies mich ab. Kurz darauf stieg er ein und verkletterte sich einen zug später als ich, im 2. Versuch kletterten wir beide diese geniale Route.
Am Sonntag gingen wir nochmals zur "Schlossbergwand", diesmal allerdings zum Unteren Sektor wo Christian und ich "Danny de Vito" 7a+ kletterten. Jule kletterte im 2. Versuch "Windkraft" 6a+ Christian versuchte die Route "Atomkraftwerk"7c und ich versuchte die Route "Laurin" 7c+, in der ich allerdings am 3. Haken abfiel, da ich wegen eines nassen Loches nicht richtig einhängen konnte. Da Christian noch zur Nachtschicht musste, fuhren wir ca 16.30 Uhr los, die fahrt ging bis kurz vor Chemnitz gut, dann mussten wir alle 10 min Kühlwasser nachfüllen, am Dienstag schaffte ich das Auto zur Werkstatt und Sie meinten, das das Kühlwasserpumpgehäuse samt Kühlwasserpumpe kaputt sei und dies ca 300€ kostet.
07.-09.05. (Freitag Abend bis Sonntag Abend)
Willkommen auf unserem kleinen Blog. Wir werden hier die nächste Zeit über unser Kletter- Leben berichten. Also bis später
Jo