Hier mit Logan (boulderfreak) in Siurana.
Jo genießt die Sonne im Sector "Cabernet" in Margalef natürlich...
... und Daryah auch.
Jo's Geheimnis für erfolgreiche Klettertage ;)
Sonnenuntergang vom Parkplatz aus gesehen.
mit Johannes Preuß
Also, aus „Alhama De Granada“ wurde erstmal nichts. Wir sind eiskalt an den heißen Thermalen vorbeigefahren.War uns aber auch recht, also fuhren wir weiter in die richtung bis ins nächste klettergebiet „Cuenca“ ungefähr 100km östlich von Madrid. Dort trafen wir einen Freund, Sergio, der uns unbedingt dazu überreden wolle länger zu bleiben da wir uns entschlossen hatten weiter nach „Albarracin“ zu fahren. Cuenca war nicht schlecht, aber wir fanden es auch nicht grade so schön um da noch einen Tag zu verbringen. Wie dem auch sei, Albarracin war echt wunderbar! Gutes Wetter, nette Leute und super Sandstein Boulderprobleme. Es lag noch etwas Schnee auf den Boulderblöcken aber die Sonne machte einen guten Job und etwas später hörten die Boulderblöcke auf zu tropfen. Nach paar tagen zogen wir mit einer Gruppe die aus 10 Personen bestand in den Wald. Ein witziges Bild. So viele Crashpads mit Beinen.... Wir sahen aus wie lauter laufende Dominosteine die ein gemeinsames Ziel anspielten: BOULDERN „A Muerte“. Und so war es auch, wir hatten einen Mordsspaß. Schön aufwärmen und los geht’s für jo, der sich in einer leicht überhängenden, trickigen 7b+ ,die über einer sloperigen Kante verlief, versuchte und leider im letzten Zug noch rausgeflogen kam. Für mich war dies meine erste Boulder-Season, also probierte ich so ziemlich alles aus um mir einen generellen Einblick in die Boulderwelt zu erschaffen. Am dritten Tag verguckte ich mich in eine 7a Dachlinie und machte sie dann auch nach einigen Versuchen dank jo's „Venga, venga!“. Danach gings ab in eine hohe 6c dessen Variante sich in eine 7a verwandelt. Diese Sprung-Variante wurde zu Jo's Verhängnis als er den letzten Sloper den man anspringen musste nicht richtig gegriffen hatte und rausgeschwankt kam, dabei fiel er nicht sehr stabil und knickte sich das Sprunggelenk um. (Gott sei dank lag noch ein bißchen Schnee, also wurde erstmal gekühlt) innerhalb Minuten war der Knöchel schon so angeschwollen dass es erstmal hieß: „Zum Bus und resten!“ aber bis jetzt verheilt es dank Tipps und Tricks von Kumpels und Jo's bewundernswerte Geduld ziemlich gut. Eine Woche schlechtes Wetter fiel auch nicht aus, damit wurde also von allen Abschied genommen und alle gingen wieder in verschiedene Richtungen: Mallorca, Brasilien, Portugal um einige von vielen Herkünften zu nennen. Nur Logan, ein Boulderfreak aus der USA hat sich uns angeschlossen und fuhr mit uns nach Margalef, und anschließend nach Siurana um sich wieder davon überzeugen zu lassen dass Seilklettern nicht so sein Ding ist, hehe... :P So verbrachten wir eine schöne zeit zu Dritt in der sich unser Englisch wesentlich verbessert hat und gemütliche Abende an denen wir uns beim Abendessen fast noch die Fingernägel abgekaut hätten während unsere ganze Aufmerksamkeit auf „the sharp end“ und andere Klettervideos gerichtet war. Somit ging es für uns wieder zur Pocket-Idylle Margalef und für Logan in seine aufregende Boulderwelt zurück.. In Margalef gingen wir mit Jürgen und Company, die wir auch vorher in Siurana trafen, auf ins Sonnensektor Racó de Espadellas. Jo hatte geprüft ob er wieder in die Kletterschuhe hinein kam und siehe da, es klappte. Glücklich war er und krabbelte vorsichtig und langsam eine 7a hoch um zu schauen was der Fuß so macht. Diese Rute durfte ich danach flashen. Einige Tage später, nach einem starken Frühstück gingen wir natürlich wieder in die Sonne, aber diesmal am Straßenrand ;P Ich flashte wieder 7a (bei mir heißt das jetzt auch erstmal schön sammeln) und Jo onsightete eine hübsche 7c... motiviert nachdem ich jo's Hintern diese 7c hochrennen sah versuchte ich mich danach in einer 7a+... ohne Erfolg. Aber dieses „Plus“ ließ nicht lange auf sich warten und nach einem (für mich anstrengenden) Ruhetag hing ich die Exen in eine andere, äußerst kurzen, boulderhaften 7a+ und durfte sie im zweiten Rotpunkt versuch von meiner liste abhaken. Yuppiehh :) Jo machte noch eine komische 7b und fertig waren wir. Wie gesagt. Jetzt heißt es erstmal erholen und halblang machen: Jo hat sich den knöchel verstaucht und ich hab mir beim bouldern die Ringfingersehne gezerrt. Aber Vorfreude und Motivation fehlt uns nicht! :)
Ok dann, ihr wisst ja, immer schon am Ball bleiben und ... „A MUERTEEE“
auf diesem Parkplatz haben wir den Bus umgebaut...
hier sieht man den bus von hinten...
hier von der Seite...
nochmals von der seite, allerdings mit Kram.
Immer schön lächeln...
ausblick aus der Poema de Roca.
ohne worte...
Daryah sichert ganz aufmerksam den Marten.
Marten versucht sich in einer 7c+ in der Poema de Roca.
Daryah versucht sich in einer 7a.
Abschied in Malaga, vorm Flughafen, aber nur für kurze Zeit!
(Marten wir warten auf deinen Anruf :) )
Hallöchen alle zusammen!
(ach und....Euch allen noch ein gesundes neues Jahr mit vieeeeel klettern!!!)
Es wäre auch nicht zu viel mitzuteilen dass wir in der letzten Zeit einen etwas lebendigen Personen-Tausch hatten. Christian ist am 17.Dez nach Dresden geflogen, und will auch da bleiben um zu jobben. Daraufhin kam Marten am 18. Dez in Malaga an und pünktlich fing der Regen an. Also hieß es erstmal warten... aber nach paar Tagen wurden die Wolken weniger und die beiden konnten klettern gehen, und schwupsdiwups steckten sie sich ertsmal die "Golosa", eine schöne 7c+ aus Desplomilandia, und noch einige andere Routen ein. Allerdings waren durch das ständige regnen ziemlich viele Routen nass, womit die Routenauswahl nicht all zu groß war. Außerdem trafen sie noch eine Freundin, Maria, die sie schon aus Rodellar kannten.
Die Tage vergingen ziemlich schnell und Jonas kam am 31. Dez pünktlich zu Silvester an. Jo und Marten holten Ihn in Alora ab, gingen ein Paar mal klettern und ehe Sie sich versahen kam der 4 Jan. wo Sie Kirsi (eine freundin von Jonas) und Mich vom Flughafen in Malaga abholten.Yuhuuuuuuuu, endlich wieder klettern!!! Schon am nächsten Tag gings ab in die Poema De Roca! Hammer, nach 7 Wochen, Ich habs vermisst.
Ich hatte auch das vergnügen einen tollen Typen kennenzulernen: Marten! Er musste aber leider schon am 7.Jan nach Dresden zum Geburtstag seiner Mutter, wo er ein Gitarren-Solo spielen wollte. Am Tag vor seiner Abreise, obwohl wir öfters rum gezweifelt haben, gingen wir dann doch noch klettern während Jo den Bus packte. Marten onsightete eine bekannte, knifflige 7b+ mit Namen Viejo Traidor (übersetzt: Alter Verräter) und Ich pumpte meine Unterarme im Überhang der "Poema De Roca" um wieder fit und munter zu werden ;) Nach einem schönen Abendessen zu ditt in Alora brachten wir Marten zum Flughafen wo er seinen Flug am nächsten Morgen gegen 6 Uhr nahm. Wir fuhren nach Torremolinos um den Geburtstag meiner Mum zu feiern und um meinen nachzuholen.
Jo hatte schon seit längerem die Idee den Bus ein "kleines bißchen" umzugestalten und naja... gesagt getan! Innerhalb von 2 Tagen hat Jo sein geschicktes Handwerker-Talent beweisen können indem er ihn komplett umbaute und uns vor weiteren Rückenschmerzen schonte. Abgesehen vom Tuning haben wir auch "neue" Reifen gekauft, 4 Stk. für 100€. Ich sage nur: Schrottplatz, kann ich nur empfehlen. Schrottplatz hört sich etwas schlimm an... aber das Profil der Reifen ist fast neu :))
Sooo... und hiermit verlassen Wir euch wieder mit folgende Bildern (und ich hoffe nicht für weitere 2monate... *grins* )
Tschüss und viele Grüße, Johannes und Daryah
Hallo Ihr!
Nachdem wir Daryah zum Flughafen in Valencia gebracht haben und wir kurz vor dem Abflug doch noch das Flugticket gefunden haben. Sind wir direkt nach Chuilla gefahren (bild oben). Das Gebiet befindet sich nördlich von Valencia. Der Plan war Rick dort am Wochenende zu treffen, doch leider mussten wir feststellen, das der Felsen eher nördlich ausgerichtet ware und wir es deshalb nicht länger als zwei Tage ohne Sonne ertragen haben. Und trotzdem waren wir begeistert von den langen, leicht überhangenden und meist so gut wie jungfläulichen Touren.
Ich war begeistert von einer 8a+ welche ich aber nicht sofort schaffte, ein zweiter Tag war nötig und durch Johannes seine Gedudld konnte ich dann doch noch meine erste 8a+ mit dem Namen Tequilla Sunrise klettern. In für mich doch überraschend schneller Zeit (3Versuche).
Dannach hieß es weiterfahren Richtung Sonne!
Wir entschieden uns für Sella. Eine wunderschöne Wand wartete dort auf uns, doch leider war auch diese im Schatten außderdem war es recht windig...
Jo konnte trotzdem 7c onsighten und fiel bei einer 7c+/8a in den letzten Zügen!
Ich konzentrierte mich ganz auf eine Leistenwand, welche es mir angetan hatte und konnte nach 2Tagen und 8Versuchen meine zweite 8a+ klettern.
Doch wir wollten: SONNE!
Also ab Richtung El Chorro nördlich von Malaga.
Unterwegs passierten wir noch einen mit Schnee bedeckten Pass, auf dem wir ordentlich ins schlittern gekommen sind. Jo konnte uns durch geschickte Manöver doch noch vor der Leitplanke retten. Naja...die Reifen haben ja auch nicht mehr sooo viel Profil...*hust*
Nachdem wir zwei Stunden lang durch unbeleuchtete Ortschaften geirrt sind haben wir uns doch noch in El Chorro eingefunden.
Und am nächsten Tag wurde geklettert, und zwar in der Sonne!
Johannes boulderte eine schwere 8a+ aus und fiel bei einer 7c am letzten schweren Zug im Onsight.
Am Abend freuten wir uns schon auf den nächsten sonnigen Klettertag, aber nischt war!
Regenregenregen....also Ruhetag....warten, doch der nächste Tag: Regen. Und angesagt ist:
Regen ;o(
Und nun sitzen wir hier im Regen vor der Finca la Campangna und hoffen das der Fluch von uns abfällt!
Mit den letzten beiden Bildern sagen wir Tschüss und bis bald Johannes und Christian.
Danke noch mal an Rick für Speis und Trank und 3Maschinen frische Wäsche...
Ich kenn jemanden dem es schmecken würde... ;o/